Zwischen den Ohren

Zeig mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.

Ein bekanntes Sprichwort, demnach wir durch den selbstgewählten Umgang, Rückschlüsse auf den Charakter einer Person ziehen können.

Eine ähnliche Form davon lautet: Zeig mir deine Freunde und ich zeige dir deine Zu­kunft.

Aber warum diese Warnungen, genau zu überlegen, mit wem wir unsere Zeit verbringen? Wie kann es sein, dass unsere Freunde diesen Einfluss auf uns ausüben können?

 

Unser Gehirn besitzt die Fähigkeit zu lernen. Im Allgemeinen macht uns das zu genau den Wesen an der Spitze der Evo­lution, die wir sind. Wir sind in der Lage, Geschmack, Form und Farbe von Obst wahrzune­hmen und zu lernen: Banane. Wahrneh­mungen zu lernen ist essenziell für unser Leben. Allerdings können wir auch Wahrnehmungen von anderen lernen. Von unseren Lehrern, Eltern und Freunden. Wir müssen ihre Wahrnehmungen noch nicht einmal selbst erlebt haben, um sie zu lernen und zu glauben. Auch das kann nützlich sein, kann uns vor Gefahren bewahren, uns bei der Entscheidungsfindung helfen. Aber was ist, wenn die Wahrnehmungen der anderen falsch sind oder zumindest nicht richtig für uns? Wenn deren Wahrheiten unsere Wahrheiten werden, kann das Gefahren bergen. Insbesondere, wenn wir auch ihre falsche Wahrnehmung über uns selbst lernen. Lernen, dass wir zu alt sind, zu laut, zu unangepasst, nicht gut genug. Vielleicht lernen wir im schlimmsten Fall sogar ihre Limitationen und adaptieren sie ...

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Superwaffe Gehirn

Das menschliche Gehirn ist bis heute leistungsfähiger als ein Computer. Es ist das komplizierteste Organ in unserem Körper mit 100 Milliarden Nervenzellen und eine Gehirnzelle hat im Schnitt 1000 bis 10000 Verbindungen zu anderen. Es ist so komplex, dass Anstrengungen unzähliger solcher Gehirne noch immer nicht ausreichen, um zu erforschen, wie genau unser Gedächtnis funktioniert und wie unser Gehirn generell tut, was es tut. Aber eines ist sicher, neben der Fähigkeit des Gehirns, in unserem Körper Veränderungen hervorzurufen wie den lebenserhaltenden Grundfunktionen, ist seine wohl wichtigste Fähigkeit das Lernen ...

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Die Welt funktioniert so?

So funktioniert die Welt.

Es ist vollkommen akzeptiert, normal und erwartbar, dass jeder für sich das Maximum herausschlagen möchte. Sportler und ihre Berater, die immer mehr und mehr Geld aus ihren Verträgen saugen. Selbstverständlich. Sie müssen sehen, wo sie bleiben. Geschäfte hinter verschlossenen Türen, damit die Reichen noch reicher werden und der unbekannten Masse an Verbrauchern noch mehr Geld entzogen wird. Wirecard. So läuft das eben. Politiker, die sich von Lobbyisten instrumentalisieren lassen, Hamsterkäufer während der Coronakrise, Lügen und Betrügen, dass sich die Balken biegen, denn so läuft das Geschäft. Man muss an sich denken.

Und es ist fast schon gerechtfertigt, sich dabei an der Umwelt, den Entwicklungsländern und generell allem zu bedienen, was nützlich sein könnte ...

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Das Gift Bequemlichkeit

Die Erdachse besitzt eine natürliche Neigung von ca 23°. Aber im Grunde ist die Welt aus dem Gleichgewicht geraten. Die einen haben alles und leben im Überfluss, während die anderen nichts haben oder nicht viel mehr als ihr Leben. Und dennoch kriegt die Gesellschaft im Überfluss den Hals nicht voll. Es kann nicht genug Bequemlichkeit geben.

Wir sind schon zu dick, zu gestresst und zu unzufrieden von unserer ständigen Erreichbarkeit und den Ablenkungen, sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig und dennoch können wir nicht genug von Dingen kriegen, die unseren in den meisten Fällen verhätschelten Alltag noch einfacher machen ...

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