Essay · 19. Mai 2022
„Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst“, sagte der Unternehmer und Motivationstrainer Jim Rohn. Und wie könnte es anders sein? Die Menschen, die uns am meisten umgeben, beeinflussen uns. Sie beeinflussen uns mit ihrer Denkweise, ihren Meinungen, ihrer Sicht auf die Welt. Schlicht gesagt: Mit ihrer Art zu leben. Sie beeinflussen unsere Entscheidungen, beeinflussen, was wir von unserem Leben denken. Diese Menschen sind in der Regel Familie, Partner ...
Poem · 05. Mai 2022
Mal bist du so nah, dann wieder so fern. Am deutlichsten sehe ich dich im Dunkeln, wie einen hell funkelnden Stern. Doch öffne ich die Augen, berauben sie mich der Sicht in dein Gesicht. Ich habe mich nie gefragt, wohin du verschwindest, wenn du gehst. Noch woher du kommst, wenn du plötzlich wieder vor mir stehst. Außer mir kann dich niemand sehen, inmitten des alltäglichen Lärms. Sie lachen ungläubig, wenn ich von dir schwärm‘. Sie sehen nicht über ihre Nasenspitze hinaus ...
Buchrezension · 01. Mai 2022
„Something To Hide“ von Elizabeth George führt die Linley Reihe um die Scotland Yard Detectives Thomas Linley, Barbara Havers und Winston Nkata fort. Die Geschichte führt uns in einen heißen Londener Sommer, wo Detective Sergeant Teo Bontempi ermordet wurde. Sie arbeitete in einer Undercovereinheit, die die illegale Beschneidung von jungen afrikanischen Mädchen in London, zu verhindern versucht. Die Autopsie beweist, dass auch sie selbst Opfer einer solchen Beschneidung wurde ...
Essay · 14. April 2022
Niemand von uns ist davor sicher, etwas im Leben zu bereuen. Wir bereuen Worte, die wir gesagt und die wir nicht gesagt haben. Wir bereuen, was wir getan haben und was wir nicht getan haben. Wir bereuen unsere Ent­scheidungen und wir bereuen Entscheidungen, vor denen wir uns gedrückt haben. Die Dinge, die wir im Leben bereuen, können uns verfolgen wie Geister. Verpasste Chancen und verlorene Gelegenheiten, endgültig erscheinende Entscheidungen und vor allem die Frage: Was wäre wenn? ...
Buchrezension · 03. April 2022
„Das Talent“ von John Grisham beschreibt die Geschichte des 17-jährigen Samuel Sooleymon aus dem Südsudan, der die Chance seines Lehns bekommt. Er wird für das U- 18 Basketballteam des Südsudans nominiert, das an einem Showturnier in Orlando, Florida teilnimmt, das von Collegescouts beobachtet wird. Doch kaum hat er die Chance sich den Scouts zu zeigen, wird das Dorf in seiner Heimat überfallen und seine entzweite Familie ist auf der Flucht. Er kann nicht zurück und sie suchen ...
Poem · 31. März 2022
Die Wunde ist noch da und sie juckt manchmal. Sie speit Erinnerungen an dich, bricht deine Versprechen noch einmal. Sie lädt erneut deine Vergangenheit auf mir ab. Ich weiß wieder, dass ich es nicht geschafft hab deinen Glauben von den Zweifeln zu enteisen. Der Schmerz schießt in meinen Gliedern auf und nieder, zwingt mich zu verharren. Ich will diese Endgültigkeit bekämpfen, der Realität keinen Glauben schenken. Du hast uns aufgegeben vor langer Zeit. Und dennoch etwas von dir bleibt ...
Poem · 17. März 2022
Wir haben schon ein, zwei Sachen erlebt, sind Hand in Hand durch den Nebel geschwebt, ohne zu wissen, wo es langgeht. Es lagen so viele Hindernisse auf dem Weg, ich war überzeugt, dass ich die Hälfte davon nicht übersteh'. Doch ein Blick zu dir hat gereicht, um zu wissen, dass ich nicht allein geh'. Dass du mich verstehst. Du hast mich weinen sehen, verlieren sehen, fallen sehen. Du hast meine Verrücktheiten ertragen, du hörst zu, ohne zu f­ragen ...
Buchrezension · 06. März 2022
In „Komisch, Alles Chemisch“ von Dr. Mai Thi Nguyen Kim begleiten wir Mai durch ihren Alltag und lernen etwas über die Chemie hinter Alltagsphänomenen. Über Zahnpasta, Schweißgeruch, das Geheimnis ewig haltbarer Burger, das Backen und natürlich den Abbau von Alkohol in unseren Körpern. Außerdem beschreibt sie das Leben von Wissenschaftlern an Universitäten und erklärt, worauf es bei wissenschaftlichen Studien ankommt, worauf wir achten sollten ...
Poem · 03. März 2022
Was wird bleiben von den guten, alten Zeiten? Ich weiß noch, wie es damals war, im ersten Studienjahr. Der Himmel so weit, die Sorgen so klein. Wir wussten noch nicht, wer wir mal würden sein oder wohin dieser Weg uns führt. Und es hat uns auch nicht interessiert. Auf unseren To-Do-Listen haben Träume existiert, Begeisterung war unser Lebenselixier. Sie sagen, wir haben es weit gebracht. Ich sage, die Zeit hat unser Lachen leiser und uns müder gemacht...
Poem · 17. Februar 2022
Ich wünschte, ich könnte deine lange, heiße Dusche sein, nach einem langen Tag. Das weiche Handtuch, in das du dich wickelst und erschöpft verharrst. Ich wäre so gern der Duft von deinem Herd, den du hungrig, mehr als alles andere begehrst. Ich wünschte, ich könnte dich allein mit meinen Worten zudecken und in Zuversicht und Trost betten. Sie würden dich im Arm halten bis du einschläfst und in deinen Träumen über dich wachen ...

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