Essay

Essay · 14. Oktober 2021
Heutzutage haben wir Apps für alles. Apps, die unsere Schritte zählen, unsere Bewegung über den Tag messen. Apps, die messen wie erholsam unser Schlaf war, Apps, die uns sagen wie viel Kalorien wir zu uns genommen und verbraucht haben. Neben unserer Selbstoptimierung ist es uns besonders wichtig produktiv zu sein. Unsere Zeit bestmöglich zu nutzen. Wer etwas erreichen will, auf etwas hinarbeitet, verfällt schnell dem Glauben in jeder Sekunde anderen voraus sein zu müssen, etwas „tun“ zu müssen.
Essay · 24. Juni 2021
Ich bin das, was dich mehr quält als alles andere, was du kennst. Obwohl ich nicht einmal real bin. Ich werde nur durch dich real. Du manifestierst mich und genau darin liegt meine Genialität. Du bist chancenlos. Du spürst nur meine Macht über dich und wenn du klug bist, macht dir das Angst. Du kannst dir nicht erklären, woher ich komme, wieso ich ausgerechnet dich be­fallen habe. Alle anderen scheinen mich nicht zu kennen, mir keinen Zutritt zu ihren Gedanken zu gewähren. Sie lügen ...
Essay · 29. April 2021
Was ist Angst? Angst ist das, was uns nachts nicht schlafen lässt. Wenn unsere Gedanken rasen, Sorgen befeuern und ein düsteres Bild von unserer Zukunft zeichnen. Wenn wir uns gezwungen fühlen, die schlimmstmöglichen Szenarien durchzugehen: Einsamkeit, Misserfolg, falsche Entscheidungen und Aufgeben. Und wir keine Lösungen oder auch nur Hoffnung sehen. Das ist Angst. Angst gewinnt, wenn wir vor wichtigen Entscheidungen stehen, A oder B und einen Schritt vor und zurück in jede Richtung machen ...
Essay · 01. April 2021
Gelassenheit bedeutet, die Dinge aus der richtigen Perspektive zu betrachten. Gelassenheit bedeutet, auf uns selbst zu vertrauen, wenn sich alle Türen vor unserer Nase zu schließen scheinen. Darauf zu vertrauen, dass wir einen Weg finden werden, wenn wir ruhig und besonnen bleiben, offen für Mühen und neue Optionen sind. Zu wissen, dass wir vielleicht nicht heute zu einer Lösung kommen, aber eines Tages entlang des Weges. Gelassenheit bedeutet, unseren eigenen Weg zu gehen und ihn zu genießen.
Essay · 18. März 2021
Es ist nicht immer leicht, unsere Ziele zu verfolgen. Das Leben passiert, ändert die Umstände, auf die wir gerade noch vertraut haben und ändert unser Innenleben, unsere Sicht auf die Dinge. Es verteilt Rückschläge. Wir wollen nicht mehr, fühlen uns schwach, brechen zusammen und wollen uns verkriechen. Unsere Ziele er­scheinen uns weit weg, schwer zu erreichen. Wir sind bereit aufzugeben. Es ist eben nicht leicht, unsere Ziele zu erreichen und zu verfolgen. Aber es ist einfach ...
Essay · 21. Januar 2021
No Days off. Wir sind alle keine Maschinen, wir haben so viele Verpflichtungen, irgendwann müssen wir doch mal die Füße hochlegen. Eine Pause machen, regenerieren. Wir nehmen Urlaub von der Arbeit, trainieren ein paar Tage nicht, kriegen den Kopf frei. Wer arbeitet schon an Feiertagen wie Weihnachten? Außerdem können wir krank werden. Es ist vollkommen unmöglich, jeden Tag an etwas zu arbeiten, selbst wenn wir es wirklich wollen. Und doch machen es einige ...
Essay · 12. November 2020
Roger Bannister war der erste Mann, der in den Fünfzigerjahren die Meile in unter vier Minuten lief, etwas das damals als unmöglich galt. Vor ihm schaffte es niemand. Nach ihm folgten unzählige, weil plötzlich alle daran glaubten, weil sie es plötzlich alle sehen konnten. Das ist der sogenannte Roger Bannister Effekt.
Essay · 16. Oktober 2020
Es fängt an mit einem kleinen, leisen Gedanken: Ich will das so nicht mehr. Es ist ein Aufbegehren gegen diesen gegenwärtigen Zustand. Wir fragen uns, ob das so bleiben muss, ob wir nichts daran verändern können. Die Statistik sagt, es ist nichts zu machen. Eine Wiederholung der Vergangenheit ist wahrscheinlicher, es gibt zu viele unkontrollierbare Faktoren, die das ganze zu einem aberwitzigen Unterfangen machen. Und dennoch wird der Gedanke lauter.
Essay · 20. August 2020
„When you truly don’t care what anyone thinks of you, you’ve reached a dangerous level of freedom.” Jim Carrey Wie oft zögern wir etwas zu tun, zu sagen oder zu fragen, aus Angst davor, was die anderen denken? Wie oft tun wir etwas, weil Freunde oder die Familie es für das Richtige halten, obwohl wir eigentlich etwas anderes für besser für uns halten?
Essay · 06. August 2020
Wir allen wollen etwas im Leben. Erfolg, Glück, Liebe, Anerkennung. Und am liebsten wollen wir direkt zu den großen Dingen. Jeder Sportler träumt davon, im Finale um Titel zu kämpfen und vom Bad in der Menge jubelnder Fans. Wir stellen uns pompöse Hochzeiten vor, bei denen uns das Glück ins Gesicht geschrieben steht. [...] Wir denken in großen Dimensionen und neigen dazu, den Prozess, der für all das nötig ist, zu vernachlässigen.

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