Essay

Essay · 18. Juni 2020
Wir geben Dingen mehr Macht über uns und unsere Gedanken als sie das verdienen. Das zeigt sich ganz besonders dann, wenn wir etwas so sehr wollen, dass wir glauben es zu brauchen. Sei es Geld oder eine Beförderung von unserem Chef, es sorgt dafür, dass wir gewissermaßen zu Dienern werden. Und das nicht ausschließlich in dem Sinne, dass wir tun, was unser Chef will, um etwas als Gegenleistung zu bekommen.
Essay · 28. Mai 2020
Früher haben wir nicht viel gebraucht, um glücklich zu sein. Ein Schluck Cola, etwas Süßes oder Ungesundes zum Essen, draußen mit Freunden Ball zu spielen oder mit Kreide zu malen. Irgendwann reicht all das aber nicht mehr. Vielleicht weil es selbstverständlich wird oder vielleicht weil wir zu sehr mit den Pflichten beschäftigt sind, die kommen, wenn man erwachsen wird. Gleichzeitig werden wir ein Teil der Gesellschaft und lernen, wie sie uns bewertet.
Essay · 30. April 2020
Es ist oft schwer zu erkennen, schwerer sich einzugestehen und am schwersten zu ändern, dass wir uns in gewissen Dingen selbst im Weg stehen. Wenn wir das eine wollen, aber das Gegenteil tun. Wenn, wie Ryan Holiday sagt, unsere rechte Hand gegen unsere linke arbeitet.
Essay · 04. März 2020
Deine Gedanken machen dein Schicksal. Dieser Ansatz lässt sich auch aus Napoleon Hills "Think and grow rich" herauslesen. Demnach sind Wohlstand und persönlicher Erfolg in welcher Hinsicht auch immer, etwas das zuerst in unserem Kopf entsteht. Durch das Anwenden der konzentrierten Energie unserer Gedanken und Emotionen zu einem bestimmten Wunsch, wird sich dieser in der Realität manifestieren.
Essay · 19. Februar 2020
Per Definition ist ein Underdog ein Benachteiligter oder Schwächerer. Ein Underdog ist derjenige, der in einem Wettkampf/ in einer Situation, der unwahrscheinlichste Gewinner ist. Die Statistik spricht gegen ihn. In gewissem Maße repräsentiert ein Underdog damit jeden Einzelnen von uns. Aber woher nimmt der Underdog den Mut zu kämpfen und an sich zu glauben, wenn doch alles Rationale gegen ihn spricht?
Essay · 14. Februar 2020
Was ist Mut und woher kommt er? Simon Sinek, ein britisch-US-amerikanischer Autor und Unternehmensberater, sagt, Mut ist etwas Externes. Etwas, das durch die Qualität unserer Beziehungen entsteht und bestimmt wird. So sagt er, ein Seilkünstler oder Zirkusartist, der in großer Höhe einen neuen Trick ausprobieren möchte, hat den Mut dazu, da er ein Netz benutzt, das ihn auffängt. Im echten Leben symbolisieren unsere Beziehungen dieses Netz. Doch was genau heißt das?
Essay · 30. Januar 2020
Wenn reden etwas kosten würde oder jeder bares Geld zahlen müsste, sobald er seine angekündigten Neujahrsvorsätze bricht, würden wir Menschen dann eher durchhalten? Das englische Wort Perserverance bedeutet so viel wie Beharrlichkeit und Ausdauer. Etwas, das wir bei jedem Neujahrsvorsatz, sei es mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben, uns gesünder zu ernähren oder achtsamer mit uns zu sein, benötigen. Doch was bedeutet das?
Essay · 22. Januar 2020
Es heißt, wer etwas zu sehr will, verliert es am schnellsten. Und gleichzeitig sind wir darauf gepolt, Ziele und Ambitionen zu verfolgen, etwas zu erreichen. Wir haben gelernt, das geht nur, indem wir die Wege und Optionen dahin abwägen und überdenken, uns auf das Ziel fokussieren und einem strikten Plan folgen, damit wir wissen ob wir Fortschritte machen. Wir sind ergebnisorientiert. Schließlich heißt es von überall, das Ergebnis ist es, was zählt. Doch bringt uns diese Denkweise weiter?
Essay · 08. Januar 2020
“It’s true I’m a Rubik’s – a beautiful mess” Eminem – Walk on water Ein Zauberwürfel lässt sich auf unzähligen Wegen lösen. Das Leben auf mindestens genauso vielen leben. Allerdings scheint uns das oft zu entfallen ...